AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines, Geltungsbereich

Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen der vienna arthandling gmbh, Vereinsgasse 19, 1020 Wien (nachfolgend VAH) und allen ihren Kunden.

Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aktuelle Fassung.
Alle Angebote, Verträge und Leistungen erfolgen ausschließlich aufgrund der allgemeinen Geschäftsbedingungen von VAH.
Entgegenstehenden oder von diesen AGB abweichenden Bedingungen der Vertragspartner widersprechen wir hiermit, es sei denn, wir vereinbaren ihre Geltung ausdrücklich vor Vertragsabschluss schriftlich.
Vertragserfüllende Handlungen unsererseits gelten nicht als Zustimmung zu den von unseren Bedingungen abweichenden Vertragsbedingungen. Wir übermitteln unseren Vertragspartnern unsere AGB vor und nach Auftragserteilung jederzeit auf Anforderung hin zu.
Diese Geschäftsbedingungen gelten als Rahmenvereinbarung auch für alle weiteren Rechtsgeschäfte zwischen den Vertragsparteien.

2. Kostenvoranschlag/Vertragsabschluss

Ein Kostenvoranschlag wird nur schriftlich erteilt und verpflichtet uns nicht zur Annahme eines Auftrages.
Kostenschätzungen sind unverbindlich; Es besteht keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Unser Angebot ist unverbindlich.
Ein Vertrag kommt mit Unterfertigung des Angebotes, mit der schriftlichen Auftragsbestätigung oder mit Auslieferung der bestellten oder in Auftrag gegebenen Ware zustande.
Alle planerischen Leistungen seitens VAH sind vom Auftraggeber zu überprüfen und mittels schriftlicher Bestätigung freizugeben.
Ohne schriftliche Bestätigung ist VAH zu keinen weiteren Handlungen/Dienstleistungen verpflichtet.
Pläne und Angaben von Seiten des Auftraggebers müssen nicht von VAH überprüft werden. Darüber hinaus trifft VAH insofern keine Warnpflicht.
Der Auftraggeber haftet für die Richtigkeit seiner Angaben. Für etwaige dadurch entstandene Mehrkosten hat der Auftraggeber aufzukommen.

3. Leistungsausführung

Erforderliche Bewilligungen Dritter, Meldungen an Behörden oder das Einholen von Genehmigungen sind vom Auftraggeber auf dessen Kosten zu veranlassen.
Bei Montagearbeiten hat der Auftraggeber die für die Durchführung erforderlichen Anschlüsse (Strom Gas, Wasser etc.) auf seine Kosten zur Verfügung zu stellen.
Bei Aufträgen inklusive Lieferung und Aufbau geht die Gefahr nach Abnahme des Auftraggebers auf diesen über.
Die Lieferzeit beträgt 14 Tage nach Erhalt der Auftragsbestätigung. Im Falle von Lieferverzögerungen oder Verzögerungen in der fristgerechten Durchführung von Aufträgen seitens VAH ist vom Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zu gewähren.

Die Abrechnung der Leistungen durch VAH erfolgt nach tatsächlichem Aufwand.

4. Preise/Zahlungsbedingungen

Alle von uns genannten Preise oder Entgelte sind, sofern nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist, exklusive 20 Prozent Umsatzsteuer zu verstehen.
Wir behalten uns eine Anpassung des Preises/Entgeltes vor, wenn von den in den Vertragsgrundlagen angeführten Spezifikationen des Leistungsgegenstandes aufgrund einer Leistungsänderung abgewichen wird.
Sollten sich die zur Leistungserstellung notwendigen Kosten, wie etwa jene für verwendete Materialien verändern, so sind wir berechtigt den Preis/das vereinbarte Entgelt entsprechend zu erhöhen.

Ab der 9. Arbeitsstunde verrechnet VAH einen Überstundenzuschlag von 50 Prozent., an Sonn- und Feiertagen gebührt ein Zuschlag von 100 Prozent.

Die im Vertrag von VAH angegebenen Preise sind nur bei Vergabe des Gesamtauftrages gültig. Wir behalten uns vor, zusätzliche, unvorhergesehene Leistungen wie Planungs-, Arbeits- , Material- und Montageaufwendungen separat in Rechnung zu stellen.
Etwaige Nebenkosten eines Vertrages sind vom Auftraggeber zu übernehmen.

Sofern mit VAH keine andere Vereinbarung getroffen wurde, sind alle Zahlungen binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum porto- und spesenfrei zu leisten. Eine Zahlung gilt an dem Tag als geleistet, an dem VAH darüber verfügen kann.
Bei Zahlungsverzug ist VAH berechtigt, Verzugszinsen in der Höhe von 12 Prozent p.a. und Mahnspesen zu berechnen.
Im Falle eines Säumnisses ist der Vertragspartner verpflichtet, neben den Verzugszinsen auch alle sonstigen zweck-entsprechenden prozessualen und außerprozessualen Kosten zur Einforderung der durch VAH erbrachten Leistung, auch die tarifmäßigen Kosten eines von VAH beigezogenen Rechtsanwaltes, zu ersetzen.
Die Aufrechnung von Gegenforderungen oder die Zurückbehaltung von Zahlungen durch den Auftraggeber ist mangels ausdrücklicher Vereinbarung unzulässig.
Zahlungen des Auftraggebers mit schuldbefreiender Wirkung können vom Auftraggeber nur durch Überweisung auf das Geschäftskonto von VAH erfolgen.
Die Mitarbeiter von VAH sind nicht befugt Barzahlungen entgegen zu nehmen.

5.Stornogebühren

Bei wiederholter Stornierung von Aufträgen durch den Auftraggeber ist von diesem eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 10% der Gesamtsumme des stornierten Auftrages an VAH zu entrichten.

6.Gewährleistung:

Änderungen von vereinbarten Leistung bzw. Abweichungen stellen keinen Mangel dar sofern sie geringfügig und sachlich gerechtfertigt sind. Als sachlich gerechtfertigt gelten insbesondere Veränderungen bei den verwendeten Werkstoffen und Spezifikationen (z.B. bei Maßen, Farben, Holz- und Furnierbild, Maserung und Struktur u.ä.) sowie geringfügigen Maßabweichungen.
Die allfällige Gewährleistungsverpflichtung von VAH beschränkt sich auf die Wahl zwischen Verbesserung oder Austausch der mangelhaften Teile oder die Preisminderung.
VAH ist zur Mängelbehebung nur dann verpflichtet, wenn der Auftraggeber seine Zahlungsverpflichtungen vollständig erfüllt hat.

7. Eigentumsvorbehalt

Die von VAH gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen Eigentum von VAH.
Darüber hinaus bleiben alle von VAH übergebenen Waren inklusive Zinsen, Spesen und weiteren etwaig anfallenden Kosten Eigentum von VAH bis zur Erfüllung sämtliche Ansprüche durch den Auftraggeber.

8. Haftung
Voraussetzung für Haftungsansprüche gegen VAH ist die unverzügliche schriftliche Anzeige des Schadens, sowie die Erbringung des Nachweises der vorsätzlichen Verursachung desselben durch VAH. Schadenersatzforderungen verjähren binnen sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens und des Schädigers.
Es erfolgt durch VAH keine Versicherung der Objekte des Auftraggebers. Dieser hat selbst für die Versicherung seiner Objekte zu sorgen.

Haftungsausschluss:

VAH haftet ausschließlich für Schäden die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstanden sind. Eine Haftung für Mängelfolgeschäden oder entgangenen Gewinn ist generell ausgeschlossen. Insbesondere bei Beschädigung oder Zerstörung von VAH zur Weiterverarbeitung übergebenen Gegenständen (Kunst und Antiquitäten, Ausstellungsgegenständen, Sammlungen etc.) haften wir nur bei grober oder vorsätzlicher Fahrlässigkeit. Das Vorliegen von grober oder vorsätzlicher Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen.
VAH haftet nicht für Schäden, insbesondere auch Beraubungsschäden, an nicht oder mangelhaft verpackten Gütern, soweit nicht eine vorherige besondere schriftliche Vereinbarung über die Haftung verfolgt ist.
VAH haftet nicht für Schäden, die durch Diebstahl im Sinne der §§ 127 ff. oder durch Erpressung oder Raub im Sinne der §§ 144 ff. und §§ 142 ff. StGB entstehen.
Die Haftung von VAH ist darüber hinaus für die unmittelbaren oder mittelbaren Folgen jedes sonstigen Ereignisses, das VAH nicht verschuldet hat (z.B. höhere Gewalt, Witterungseinflüsse, Schadhaftwerden irgendwelcher Geräte oder Leistungen, Einwirkung anderer Güter, Beschädigungen durch Tiere, natürliche Veränderung des Gutes) ausgeschlossen.

8. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen unwirksam werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB unverändert wirksam. Die Vertragsparteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung jenen Inhalts zu ersetzen, die wirtschaftlich der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

9. Gerichtsstand/Rechtswahl

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der internationalen Kollisionsnormen und des UN-Kaufrechtes.
Die Vertragssprache ist Deutsch. Die Vertragsparteien vereinbaren eine österreichische, inländische Gerichtsbarkeit. Ausschließlicher Gerichtsstand ist das am Sitz unseres Unternehmens örtlich und sachlich zuständige Gericht in Wien.

10. Daten

Der Auftraggeber stimmt gegenüber VAH ausdrücklich zu dass die Namens- bzw. Firmen und Adressdaten einschließlich Email, Fax und Telefonnummer für eigene Zwecke verwendet werden kann und diesbezüglich eine elektronische Datenverarbeitung im eigenen System erfolgt.
Des Weiteren stimmt der Auftraggeber zu dass über diese Kontaktkanäle Informationen zu Werbezwecken von VAH erfolgen dürfen. Diese Zustimmung kann vom Auftraggeber jederzeit schriftlich widerrufen werden. VAH sichert dem Auftraggeber zu dass eine Weitergabe seiner persönlichen Kundendaten an Dritte nicht erfolgt.

Stand: Dezember 2016