Nomadic artefacts

Theseustempel Wien

14. September bis 9. Oktober 2016

Im Zentrum der Ausstellung im Theseustempel stehen ausgewählte ethnografische Artefakte aus der Mongolei aus den Sammlungen des Weltmuseums Wien. Es handelt sich dabei vorwiegend um buddhistische Objekte des alltäglichen Gebrauchs, die der Forschungsreisende Hans Leder (1843-1921) während seiner Reisen in die nördliche Mongolei um 1900 gesammelt und an die ethnografische Abteilung des k. k. Naturhistorischen Hofmuseums verkauft hat. Nach der
Trennung der ethnografischen und naturwissenschaftlichen Sammlungen wurden die Objekte in den Corps de Logis der Neuen Burg transferiert und bei der Eröffnung des Museums für Völkerkunde 1928 teilweise ausgestellt. Inventarlisten, Korrespondenzen und andere Archivmaterialien verweisen auf die oft verschlungenen Wege der Objekte und die Netzwerke der beteiligten Personen und Institutionen Asiens und Europas.
Die in den letzten Jahren in der Mongolei dokumentierten Narrationen und Erinnerungen zu Objekten, werden bei dieser Ausstellung mit den Sammlungsgegenständen des Weltmuseums Wien und dem dort archivierten Wissen in Beziehung gesetzt.
Die Ausstellung Nomadic Artefacts des gleichnamigen Projektesfindet im Rahmen des WWTF
Förderprogramms „Public Spaces in Transition“ statt.

Theseustempel